Soziales Wiki

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Das Soziale Wiki versucht den Anspruch, sozial zu sein, auf zwei Wegen zu erreichen:
Es vertritt einen sozialen Standpunkt – ist also im Gegensatz zu Wikipedia bewusst nicht neutral.
Es versucht Autoren und Autorinnen Möglichkeiten einer finanziellen Anerkennung zu ermöglichen (Metis, Flattr, …)
Autoren und Autorinnen, die vom sozialen Standpunkt aus Artikel verfassen und mitschreiben möchten, sind gerne willkommen.

Eine Überlegung ist, auch die Beiträge von Soziales Wiki hier flatterbar und bekannt zu machen. Vielleicht kommen noch weitere Artikel hinzu.

Flattr-Babel-Vorlage für Wikipedia

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In Wikipedia gibt es für Benutzerseite sogenannte Babel- Bausteine. Ich habe einen Flattr-Babelbaustein erstellt, der auf diese Seite verlinkt. Da es jetzt sehr viel leichter und unverbindlicher ist, Flattr-Button zu benutzen, könnte es sein, dass Flattr-Button auch auf Wikipedia-Benutzerseiten beliebter werden.

Flattr: Monatliche Mindestbeiträge nicht mehr nötig

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Seit dem 1. Mai sind die monatlichen Mindestbeiträge von 2 Euro nicht mehr nötig, wenn man einen aktiven Flattr-Button setzen möchte. Das heißt, dass die Flattr-Buttons von nun an nicht mehr deaktiviert werden, wenn nicht mindestens 2 Euro auf dem Flattr-Konto sind. Flattr wertet diesen Schritt als „Öffnung der Schleusen“ und erhofft sich davon, dass Flattr sehr viel mehr Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten wird. Ob tatsächlich mehr Menschen an Flattr teilnehmen werden und ob dies eher zu größeren oder geringeren Einzahlungen führen wird, ist bislang noch Spekulation. In einem Monat werden wir mehr wissen.

Metis Sonderausschüttung für Wikipedia

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Gestern erhielt ich von der VG Wort einen Scheck über 30 Euro. Es handelte sich um Geld aus dem Bereich der Metis-Sonderausschüttung für Internet-Artikel, die nicht regulär angemeldet werden konnten. Ich hatte im letzten Jahr ein paar „meiner“ Wikipedia-Artikel angemeldet.
Wieviel Geld ich pro Artikel erhalten habe, habe ich noch nicht herausgefunden. Wenn ich mehr weiß, teile ich das an dieser Stelle mit.

Wikipedia Kommerz

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Mich überraschte heute bei Amazon ein neues Buch über ein Thema, zu dem ich einer der hiesigen Hauptautoren bin: Klassendiskriminierung bzw. „Klassismus“. Noch mehr staunte ich, als ich entdeckte, dass der Großteil der Artikel des 238 Seiten umfassenden Buches im Wesentlichen von mir stammte. Der Verlag „Books Llc“ scheint Bücher zu verlegen, die Wikipedia-Artikel enthalten. Anscheinend werden ganz platt die Wikipedia-Kategorien durchforstet – in diesem Fall die Kategorie „Klassismus“ – und aus den Artikeln werden Bücher zusammengebastelt. Damit mache ich mir jetzt mit meinen Wikipedia-Artikeln auf dem Buchmarkt Konkurrenz zu meinem zusammen mit Heike Weinbach veröffentlichten Buch „Klassismus. Eine Einführung“ – ohne dass ich in den Wikipedia-Artikeln namentlich erwähnt werde (ich schreibe dort inhaltlich nicht unter Klarnamen) oder auch nur einen Cent aus den Erlösen sehe. Genau deshalb stelle ich die Selbstverständlichkeit der unentgeltliche Wikipedia-Arbeit in Frage. Schreiben tun die einen, kassieren tun die anderen.

Sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen

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Vor einiger Zeit hatte ich den Wikipedia-Artikel Sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen angelegt. Trotz Relevanz und gut referenziertem Inhalt wurde der Artikel zur Löschung vorgeschlagen und tatsächlich gelöscht. Erst nachdem ich Experten von Universitäten, die zu diesem Bereich arbeiten, anschrieb und sie darum bat, ein Statement zur Relevanz des Themas und zum Lemma sowie zum Inhalt zu geben, wurde der Artikel wieder hergestellt und ist seitdem ein gesundes prächtiges Kind in der Wachstumsphase. Heute habe ich folgenden aktuellen Absatz zu Gesundheit und Erwerbslosigkeit eingefügt:

Gesundheit und Erwerbslosigkeit

Nach einer Studie im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes bestehe in der Wissenschaft Übereinstimmung dahingehend, “dass Erwerbslosigkeit einen kausalen Einfluss auf gesundheitsbezogenes Verhalten und auf die Entstehung „gesundheitlicherProbleme, sowohl psychosozialer als auch physischer Art“.

Durch Forschungen ließen sich laut Studie “drastische Unterschiede zwischen Arbeitslosen und Beschäftigten belegen: Depressivität, Ängstlichkeit, Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit bis hin zur Resignation sowie ein verringertes Selbstwertgefühl, geringeres Aktivitätsniveau und Einsamkeit stellen wesentliche Symptome einer schlechteren psychischen Gesundheit von Arbeitslosen dar.“ (DGB: Arbeitsmarkt aktuell, Nr. 09 August 2010, S. 2f.) habe.

Während die Krankenstandsquote in Deutschland bei den Erwerbstätigen gerade mal 4,4% betrage, liege sie bei Beziehern von ALG I schon bei 7,9% und bei Beziehern von ALG II sogar bei 10,9%. Die tatsächlichen Zahlen könnten noch höher sein, da man davon ausgehen könne, dass Arbeitslose bei kurzen Erkrankungen eher auf eine Krankmeldung verzichten.“

Sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheischancen

Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland

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Dieser Wikipedia-Artikel entstand als Auslagerung des Artikels Bildungsbenachteiligung, den ich seinerseits aus dem Artikel Arbeiterkinder ausgelagert hatte. Er gibt einen guten und ständig aktualisierten Überblick über die verschiedenen Studien von Bildungsbenachteiligung vor allem von Arbeiterkindern in der Bundesrepublik Deutschland.

Mit Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland wird die bildungsspezifische Benachteiligung von Gruppen in der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet, die über geringe kulturelle, soziale oder finanzielle Ressourcen verfügen. Der Begriff impliziert nicht vorsätzliche oder bewusste Diskriminierung, sondern konstatiert statistisch ein relatives Schlechterabschneiden dieser Gruppen bei der Verteilung von Bildungschancen und beim Erreichen von Bildungserfolgen in der bundesdeutschen Gesellschaft.

Skurriles in der Artikelgeschichte

Der Artikel wurde mit dem Prädikat „lesenswert“ versehen. Während der Abstimmung in der „Lesenswert-Diskussion“ wurde gleichzeitig ein Löschantrag gestellt. Ein extrem außergewöhnlicher Vorgang. Doch dies war nicht nur etwas, was sonst nie vorkommt, skurriler wurde der Vorgang dadurch, dass ich in der Lesenswert-Diskussion zudem noch eine Rekordzahl von Wikipedia-Usern beteiligten, einige wenige stimmten sogar für „lesenswert“ und „löschen“ ;-). Und bemerkenswert war, dass der Löschantrag vom jetzigen Ersten Vorsitzenden des Vereins Wikimedia Deutschland kam. Er zog seinen Löschantrag zurück nachdem sich eine Zweidrittel-Mehrheit dafür aussprach, dass der Artikel „Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland“ mit dem Prädikat „lesenswert“ ausgezeichnet werden sollte.

Bildungsbenachteiligung in der Bundesrepublik Deutschland

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